Photovoltaik (solare Strahlungsenergie)

Die Photovoltaik ist seit vielen Jahrzehnten im Einsatz. Insbesondere in der Raumfahrt leistete sie Pionierarbeit. Die Photovoltaik wandelt die Strahlenergie der Sonne in Wärme und anschließend in elektrische Energie um. Die Solarzellen/Solarmodule erzeugen daraus Gleichstrom der durch Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt wird.

Aufgrund der Energiekrisen der Siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde diese Technik erstmals voran getrieben. Durch das Stromeinspeisegesetz (StEG) und das 100.000-Dächer-Programm der Bundesregierung unter Helmut Kohl in den Neunziger Jahren, das durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) im Jahr 2004 novelliert wurde, bekam die Photovoltaik sowie andere Erneuerbare Energien einen erheblichen Schub. Hinzu kam das gesteigerte Umweltbewusstsein der Menschen in Deutschland und Europa. Deutschland übernahm hierbei eine weltweite Vorreiterrolle.

Das EEG und insbesondere das Interesse an der Photovoltaik wurde schnell von anderen Ländern übernommen und die Akzeptanz wuchs rasch unter den Menschen.

Man unterscheidet bei der Photovoltaik unter verschiedenen Systemen:

Erstens gibt es sog. Inselsysteme, die man bei Taschenrechnern, Parkscheinautomaten und z. B. Segelbooten findet. Diese Systeme versorgen „nur“ die jeweilige Einheit und geben keinen Strom nach „außen“ ab.

Zweitens existieren Systeme, die sehr hohe Leistungen bringen und Ihren produzierten Strom in das öffentliche Netz einspeisen. Diese Systeme erwirtschaften hervorragende, stabile Renditen, wobei sie außer der Anfangsinvestition wenig kostenintensive Wartung verlangen.

Ferner unterscheidet man hinsichtlich der Vergütung von Dachflächenanlagen auf oder an Gebäuden sowie Freiflächenanlagen.

Photovoltaik eignet sich hervorragend als Anlageprodukt, da durch das EEG eine bevorzugte Abnahme über 20 Jahre zu einem hohen, festen Preis staatlich garantiert ist (Einspeisevergütung). Entscheidend ist lediglich das Jahr der ersten Stromlieferung. Einmal an das Netz angeschlossen kann die Vergütung nicht mehr genommen werden. Die Frage ist nur: „Scheint die Sonne auch genug?“ Die Antwort lautet: Ja. Laut statistischen Erhebungen liegt die Sonnenscheindauer in den letzten Jahrzehnten, +/- weiniger Stunden, immer gleich hoch, im Mittel bei ca. 900 Stunden/p. a.

Des Weiteren sind die Netzbetreiber durch das EEG verpflichtet die Anlage unverzüglich anzuschließen.

Bei Projekten dieser Art ist man glücklicherweise nicht auf die mehr oder weniger vorhandenen Fähigkeiten eines Fondsmanangers angewiesen, sondern lediglich auf die Kraft der Sonne.

Photovoltaik wird vergütet nach § 32 EEG.