Solarthermie

Die Solarthermie befasst sich mit der Wärmegewinnung aus Sonnenstrahlen. Die Energie, die hierbei auf die Erde trifft ist tausendfach höher als die benötigte Energie der Menschheit. Man muss sie nur nutzen.

Solarthermie wird beispielsweise durch einen gebogenen Spiegel erzeugt und mittels seines Wärmestrahls eine Flüssigkeit erhitzt. Viele werden es noch aus der Kindheit kennen, wo man den Brennstrahl einer Lupe zum entzünden von Papier nutzte. Diese Systeme arbeiten mit höheren Temperaturen.

Ferner existieren ebenso Systeme, die nicht durch Bündelung des Lichts arbeiten sondern gleich Wasser erwärmen. Diese Systeme benötigen nicht so hohe Temperaturen.

Der Weg Solarthermie zu nutzen ist die Sonnenstrahlen über gewölbte Spiegel „einzufangen“ und mit der gebündelten Energie ein synthetisches Öl zu erhitzen, das durch ein Rohr läuft. Dieses bis zu mehrere hundert Grad heiße Öl verdampft in einem Wärmetauscher Wasser. Das Wasser treibt eine Turbine an und diese produziert Strom.

Der Vorteil an solarthermischen Kraftwerken ist, dass die Wärme auch gespeichert werden kann, um in sonnenstundefreien Zeiten, z. B. nachts oder bei Verschattung, die Turbinen anzutreiben. Dieser Strom wird in das Stromnetz eingespeist und nach dem EEG vergütet.

Jedoch ist die Nutzung von solarthermischen Kraftwerken erst südlich des 40. Breitengrades sinnvoll.

Man kennt die Nutzung der Sonnenwärme auch aus Gewächshäusern. Solarthermie wird in modernen, umweltbewussten Wohnhäusern zur Unterstützung umweltfreundlicher Heizungen genutzt.

Solarthermie existierte bereits lange von Beginn unsere Zeitrechnung. Es wurden z. B. Häuser in sehr warmen Gegenden so geplant, dass die Türen und Fenster zur Mittagszeit nicht nach Süden zeigten.

Solarthermie wird nach § 32 EEG vergütet.